Statement 25.11.2016

Tabea Rößner zu Spekulationen über die Zusammenlegung von Rundfunkanstalten

Anlässlich der jüngsten Spekulationen über die Zusammenlegung von Rundfunkanstalten erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik:

„Die jüngste Taktik, immer mal wieder einen Testballon loszulassen und zu schauen, was passiert, ist nicht sehr hilfreich für die Debatte. Sei es Seehofer, sei es die BILD: Hier wird an den Grundfesten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerüttelt, ohne dass auch nur ansatzweise eine Vision in der Schublade liegt, wie der Auftrag in Zukunft überhaupt ausgestaltet sein soll. Wir müssen wieder zu mehr Sachlichkeit zurückkehren und zu einer validen Debatte. Dabei ist natürlich zu begrüßen, dass die Rundfunkanstalten sich auch selbst für Reformen einsetzen und Vorschläge unterbreiten. Letztlich entscheidend ist aber der politische Wille – und hier sind die Länder, die Ministerpräsidenten gefragt, sich endlich fundiert mit der Thematik auseinanderzusetzen und einen Auftrag zu formulieren, der die Basis für einen progressiven öffentlich-rechtlichen Rundfunk legt.“

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