Statement 14.10.2016

Andreae/Dröge Scheitern der Übernahmegespräche von Kaiser’s Tengelmann

Kerstin Andreae, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik, erklären zum Scheitern der Übernahmegespräche von Kaiser’s Tengelmann:

„Das Scheitern der Gespräche ist ein Desaster für die Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann. Gabriel trägt daran eine Mitschuld. Er hat die Ministererlaubnis unnötig in die Länge gezogen und im Verfahren viele Fehler gemacht. Gabriel muss jetzt Druck auf alle Supermarktbosse ausüben, sich noch einmal an einen Tisch zu setzen – am besten mit einem völlig unabhängigen Mediator, der zwischen den zerstrittenen Parteien vermittelt. Und Haub muss einer Lösung zur Rettung der Jobs jetzt noch etwas Zeit geben. Er, Gabriel und Mosa haben zwei Jahre mit dem Ministererlaubnispoker vergeudet. Ein bisschen mehr Zeit für eine alternative Lösung muss jetzt für die Beschäftigten drin sein.“  

 

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