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Statement 07.10.2016

Beate Walter-Rosenheimer zu Jugendhilfeleistungen für UMF/Entscheidung Koalitionsausschuss

Zur Einigung des Koaltionsausschusses, Jugendhilfeleistungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nur noch bis zum 18. Lebensjahr einzuräumen, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik:

„Junge Flüchtlinge, die ohne ihre Eltern nach Deutschland kommen, brauchen nicht weniger sondern mehr Jugendhilfe. Fluchtbedingte Traumata und psychische Probleme enden nicht einfach mit der Volljährigkeit auf dem Papier. Bei der Versorgung junger Flüchtlinge kann es nicht um starre Altersgrenzen gehen sondern um den individuellen Bedarf.

Schon jetzt ist es nicht einfach, junge Flüchtlinge bei Volljährigkeit weiter in der Jugendhilfe zu betreuen, obwohl das oft notwendig wäre. Die Koalition darf jungen Flüchtlingen nicht noch mehr Steine in den Weg legen. Eine starke Jugendhilfe ist die beste Prävention vor Radikalisierung. Die Pläne der Koalition sind ein integrationspolitischer Knieschuss.“