Statement 14.10.2016

Dr. Franziska Brantner Armut von Alleinerziehenden bekämpfen

Zum heutigen Apell mehrerer Wohlfahrtverbände an die Bundesregierung, endlich die Armut von Alleinerziehenden zu bekämpfen, erklärt Dr. Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

"Alleinerziehende werden massiv benachteiligt. Trotz Erwerbsarbeit können viele von ihnen den Teufelskreis aus Armut nicht durchbrechen. Die Bundesregierung muss Alleinerziehende endlich mit konkreten Gesetzen unterstützen und sie nicht weiter mit leeren Versprechungen hinhalten. Hierzu gehört die Einführung eines Umgangsmehrbedarfs, damit sich Elternteile im Hartz IV Bezug das Sozialgeld nicht mehr teilen müssen. Aber auch die notwendigen Reformen in puncto Unterhaltsvorschuss. Neben einer Ausweitung dürfen säumige Unterhaltszahlende nicht weiter aus der Verantwortung entlassen werden. Richtungsweisend sind spezialisierte Einheiten bei der Finanzverwaltung. Es braucht genügend und qualifiziertes Personal, um den Rückgriff engagiert und effizient zu betreiben. Darüber hinaus brauchen Alleinerziehende gute und ausreichende Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder und sie dürfen im Steuerrecht nicht weiter benachteiligt werden." 

4400792