Statement 13.10.2016

Matthias Gastel zu den Kosten des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21

„Die Deutsche Bahn will bei Stuttgart 21 mit dem Kopf durch die Wand. Obwohl das eigene Gutachten Zeitverzögerungen vorhersagt, hält die DB an ihren alten Plänen fest. Da hätte sie sich das Geld für das Gutachten auch sparen können.   

Die Termine zur Fertigstellung von Tiefbahnhof auf der einen und Neubahnstrecke auf der anderen Seite klaffen immer weiter auseinander. Die politisch motivierte Verquickung der Neubaustrecke mit Stuttgart 21 muss aufgegeben werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, die Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm nach Fertigstellung nicht zügig in Betrieb zu nehmen. Kein Mensch hat Verständnis dafür, eine fertige Neubaustrecke jahrelang nicht in Betrieb zu nehmen, nur weil sich Stuttgart 21 immer weiter verzögert. 

Die von den Gutachtern attestierten Kostensteigerungen und jahrelangen Bauzeitüberschreitungen werfen kein gutes Licht auf die Planungsfähigkeit dieses Mammutprojekts. Solche Nachrichten sind nicht gerade Ausweis einer verlässlichen deutschen Ingenieurskunst.“

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