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Statement 14.09.2016

Elisabeth Scharfenberg zur aktuellen Debatte um den neuen Pflegebegriff

Zur aktuellen Debatte um den neuen Pflegebegriff erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflegepolitik:

"Der neue Pflegebegriff ist gut und richtig, doch reicht alleine nicht aus. Die Bundesregierung muss die Rahmenbedingungen anpassen, damit sich die Situation im Pflegebereich verbessert. Wir brauchen ausreichend Personal, das die Zeit hat, sich auf eine andere Art der Pflege einzulassen. Dieses Personal fehlt in der Pflege. Die Bundesregierung muss schnell ein bundesweit verbindliches Personalbemessungsinstrument einführen. Das erforderliche Personal muss finanziert werden.

Gut ist, dass jetzt die Einschränkungen von Demenzkranken ebenso anerkannt werden wie die von körperlich Beeinträchtigten. Mehr Menschen werden Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Auch die Einstufung nach Fähigkeiten statt nach Defiziten begrüßen wir. "