Statement 13.09.2016

Katrin Göring-Eckardt zum Wohnungs- und Immobilienmarktbericht 2016

Zur Vorstellung des Wohnungs- und Immobilienmarktberichts 2016 erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„In vielen Großstädten ist die Spaltung deutlich sichtbar in der klaren Trennung zwischen den Wohnvierteln. Hier leben die einen, die es geschafft haben, und dort die anderen, die schon gar nicht mehr daran glauben, selbst den Aufstieg zu schaffen. Wir müssen in unseren Städten diese Kluft überwinden. Der Bund muss die Möglichkeit bekommen, beim sozialen Wohnungsbau flächendeckend einzusteigen. Das ist heute allein Sache der Länder. Wir fordern ein bundesweites „Gutes Wohnen für alle“-Programm: Eine Million neue und bezahlbare Wohnungen in zehn Jahren; keine Sozialbauten am Rande der Stadt, sondern mitten im Leben. Das macht ein modernes Programm für soziale Städte aus. Ziel muss sein, heruntergekommene Stadtviertel wieder so aufzuwerten, dass sie für Menschen aus allen Schichten lebenswert und attraktiv sind.“

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