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Statement 18.04.2017

Franziska Brantner zu Kinderarmut in Deutschland

Zur veröffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) erklärt Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

„Es ist weder verständlich, noch akzeptabel, dass in einem reichen Land wie Deutschland mehr als zweieinhalb Millionen Kinder in Haushalten leben, die als arm oder armutsgefährdet gelten. Die Bundesregierung wirkt hilflos angesichts der steigenden Zahlen. Dabei liegt es an ihr, endlich für echte Teilhabe und Chancengleichheit für alle Kinder – egal ob hier geboren oder neu zu uns gekommen - zu sorgen. Kinder brauchen gute Bildung, gelebte gesellschaftliche Teilhabe und auch finanzielle Förderung. Vor allem brauchen Alleinerziehende besondere Unterstützung. Der finanzielle Spielraum hierfür ist vorhanden – anstatt weiter an der schwarzen Null festzuhalten, müssen Kinder endlich effektiv vor Armut und sozialer Ausgrenzung bewahrt werden.“