Statement 18.08.2017

Chris Kühn zu aktuellen Zahlen des BBSR über steigende Mieten

Zu aktuellen Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung über steigende Mieten erklärt Chris Kühn, Sprecher für Wohnpolitik:

„Vor vier Jahren hat Angela Merkel versprochen, die Mietenexplosion zu begrenzen. Das Versprechen hat sie gebrochen. Die Zahlen zeigen erneut, dass die Mieten in Deutschland trotzdem ungebremst weiter steigen. Jetzt weint die Union Krokodilstränen. Schließlich hat CDU/CSU die Mietpreisbremse von Anfang an sabotiert, wo es nur ging. Es ist zynisch vor dem Hintergrund der Sorgen vieler Mieterinnen und Mieter in unseren Städten. Das ewige Mantra von „Bauen, Bauen, Bauen“ allein kann die Probleme nicht lösen. Ausschlaggebend ist, wie und was gebaut wird. Wir müssen dringend in den sozialen Wohnungsbau investieren. Wir brauchen hauptsächlich Wohnungen im bezahlbaren Bereich, keine weiteren Luxuseinheiten.“

 

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