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Statement 24.08.2017

Katrin Göring-Eckardt zur drohenden Altersarmut für Durchschnittsverdiener

Zur drohenden Altersarmut für Durchschnittsverdiener erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Beim Thema Renten verkauft die Union den Bürgerinnen und Bürgern immer noch politische Zuckerwatte und ignoriert in verantwortungsloser Weise die Schieflage und Fehlentwicklungen im deutschen Rentensystem, die sie maßgeblich mitverantwortet. Immer mehr Menschen droht durch das Absinken des Rentenniveaus Armut und ein sinkender Lebensstandard im Ruhestand. Die Große Koalition bekommt es mit den Modellrechnungen der Hans-Böckler-Stiftung heute schwarz auf weiß: Selbst Durchschnittsverdiener und vor allem Frauen, die für Kinder und Familie eine Auszeit vom Beruf nehmen, laufen Gefahr in der Altersarmut zu landen. Selbst bei mittleren Einkommen reicht jahrzehntelanges Arbeiten für eine Rente oberhalb der Grundsicherung zukünftig ohne Gegenmaßnahmen oft nicht mehr aus, auch weil die Löhne zu gering sind. Der Kampf für eine Bürgerversicherung, für die Stabilisierung des Rentenniveaus und der gegen Altersarmut per Garantierente sind zentrale Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit, die nicht länger unbearbeitet bleiben dürfen.“