Statement 16.02.2017

nton Hofreiter zu Opel/Neumann Umbau zur Elektromarke

Zu Berichten darüber, dass Opel Vorstandschef Neumann den Konzern bis 2030 zu einer reinen Elektromarke umbauen wolle, erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Gerade weil die Sorge um die Zukunft der Opel-Standorte in Deutschland berechtigt ist: Die Unternehmensführung muss alles dafür tun, Opel für die Zukunft gut aufzustellen. Die geplante Ausrichtung auf Elektromobilität wäre der richtige Weg. Wer weiterhin Autos auch von Opel „made in Germany“ möchte, muss jetzt auf alternative Antriebe umschalten. Wichtige Absatzmärkte wie in China haben klare Signale gesetzt: Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung durch Benzin und Diesel sind nicht die Zukunft. Ein vollständiger Umstieg auf Elektromobilität bei Opel bis 2030 wäre ein wichtiges Signal auch an die Belegschaft von Opel: So geht es raus aus der Krise, wir kümmern uns um eure Arbeitsplätze. Opel hat jetzt das Zeug, die Verkehrswende voranzutreiben, unabhängig von der Konzernzugehörigkeit. Die Bundesregierung kann den richtigen Rahmen setzen, damit sich die Verkehrswende auch durchsetzt: Mit einer anständigen Ladeinfrastruktur in Deutschland und ausreichender Forschungsförderung für die notwendige Innovationen.“

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