Statement 10.02.2017

Friedrich Ostendorff zum Ökolandbau

Zu den aktuellen Zahlen zum Ökolandbau erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

"Es ist ein Verdienst der Bundesländer, dass wir diese erfreulichen Entwicklungen sehen. Viele Bäuerinnen und Bauern sind für die ökologische Wirtschaftsweise offen, sofern planbare Rahmenbedingungen bestehen.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium macht zu wenig, um das einst ausgerufene Ziel 20 % Ökolandbau zu erreichen. Am kommenden Mittwoch will Minister Schmidt eine Zukunftsstrategie für den Ökolandbau vorstellen. Es wird sich zeigen, ob es eine weitere wortreiche und inhaltslose Absichtserklärung ist, die alle Beteiligten ratlos zurücklässt. Wie bei seinen Ankündigungen zum Tierwohllabel und der Technik zur Beendigung des Kükenschredderns traue ich dem Minister zu, dass er mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Bäuerinnen und Bauern brauchen klare gesetzliche Vorgaben, auf nationaler wie auf europäischer Ebene. Das sinnlose Gezerre um die Novellierung der EU-Ökoverordnung muss geordnet und vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Ein Neustart ist unabdingbar."

4402174