Statement 15.02.2017

Katharina Dröge zu Opel/Peugeot

Zur Übernahme von Opel durch Peugeot erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik:

"Die Übernahme könnte sich negativ auf Jobs und Wettbewerb auswirken. Beide Unternehmen sind im selben Marktsegment tätig. Es ist fraglich, ob das für Peugeot eine sinnvolle Portfolioerweiterung ist oder nicht eher der Aufkauf eines Konkurrenten. Opel schuldet jetzt besonders den Mitarbeitern Transparenz – auch über mögliche Alternativen.

Die geplante Übernahme zeigt mal wieder die Hilflosigkeit der Bundesregierung. Es fehlt seit Ewigkeiten eine vernünftige Industriepolitik, die offensiv Zukunftstechnologien, wie klimaschonende Antriebe, fördert."

4402203