Statement 08.02.2017

Katrin Göring-Eckardt zu Altersarmut

Zu Zahlen des Europäischen Statistikamts über die Zunahme von Altersarmut in Deutschland erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Die aktuellen Zahlen sind besorgniserregend. Weil es die jetzige Koalition verpasst hat, rechtzeitig und zielgenau gegenzusteuern, ist keine Trendumkehr in Sicht. Vor allem Frauen, Selbstständige und Personen mit gesundheitlichen Problemen müssen um ihr Auskommen fürchten. Hier müssen wir anpacken: Geringverdienerinnen und Geringverdiener, die 30 Jahre und mehr gearbeitet haben, brauchen eine Rente, die oberhalb des Grundsicherungsniveaus liegt – zum Beispiel durch eine steuerfinanziert Garantierente. Wer aus rein medizinischen Gründen eine Erwerbsminderungsrente bezieht, darf nicht durch Abschläge bestraft werden. Der Übergang in die Rente muss zudem flexibler, Teilzeit und Teilrente leichter kombinierbar werden.“

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