Statement 24.02.2017

Uwe Kekeritz zu 10-Milliarden-Fonds

Zur Forderung des Entwicklungsministers nach einem 10-Milliarden-Fonds erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Die Bundesregierung redet viel davon, Fluchtursachen bekämpfen zu wollen – doch jetzt muss sie auch endlich handeln. Internationalen Hilfsorganisationen fehlt das Geld für das Nötigste zu sorgen. Ihre chronische Unterfinanzierung ist skandalös. Die Bundesregierung sollte auch ihren G20-Vorsitz nutzen, damit Hilfsorganisationen nicht Jahr für Jahr um Gelder betteln müssen. Medienwirksame Effekthascherei lindert das Leid nicht. Die Hungerkrisen im östlichen Afrika, im Jemen und in Nigeria spitzen sich zu. Konkrete Hilfsleistungen der Bundesregierung und der internationalen Staatengemeinschaft müssen folgen.“

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