Statement 31.01.2017

Uwe Kekeritz zu Hungerkrisen

Zur aktuellen Debatte über Hungerkrisen in verschiedenen Regionen weltweit erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Die internationale Staatengemeinschaft muss kurzfristig dafür sorgen, dass die notleidenden Menschen Unterstützung erhalten. Die chronische Unterfinanzierung der UN-Hilfsprogramme ist nicht tragbar. Mittel- und langfristig bietet neben dem Kampf gegen den Klimawandel die Förderung einer diversifizierten, standortangepassten und bäuerlichen Landwirtschaft die besten Chancen, Hungerkrisen abzumildern.

Die Beispiele Nigeria, Jemen und Syrien zeigen: Konflikte befeuern den Hunger. Die landwirtschaftliche Produktion wird gehindert oder kommt vollständig zum Erliegen. Neben einer ausreichenden Unterstützung für die unmittelbaren humanitären Krisen brauchen die Menschen vor allem eine friedliche Zukunftsperspektive.“

4402071