Statement 05.07.2017

Anton Hofreiter zur Greenpeace-Studie/Wind-Solar-Energie

Zur Greenpeace-Studie über die Wind-und Solarenergie als günstigste Energieform der G20 Länder bis 2030 erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Die Studie sollte den G20 Staatschefs extra ausgedruckt werden – mit Sonderanfertigung für Donald Trump. Denn der Ausstieg aus Atom und fossilen Brennstoffen und der Einstieg in die Erneuerbaren ist nicht nur eine Frage des Klimaschutzes sondern auch eine Frage der volkswirtschaftlichen Vernunft. Gastgeberland Deutschland fällt beim G20 eine besondere Rolle und Chance zu: Für die anstehende Energiewende können wir technologischer und politischer Schrittmacher sein. Denn Deutschland hat international geschätzte Ingenieure und Konstrukteure sowie einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Erfahrungsschatz durch die Markteinführung der Erneuerbaren Energien. Die letzten vier Jahre waren verlorenen Zeit für die Energiewende. Wir brauchen eine Bundesregierung, die den Ausbau der Erneuerbaren Energie nicht deckelt, sondern vorantreibt – mit Mut und Weitblick.“

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