Statement 27.06.2017

Franziska Brantner erklärt zur aktuellen Elterngeldstatistik

Zur aktuellen Elterngeldstatistik erklärt Franziska Brantner, Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik:

Mütter und Väter wollen ihre Erwerbs- und Sorgearbeit partnerschaftlich aufteilen. Damit das auch noch über die ersten Monate hinaus möglich ist, und es nicht bei den fast schon traditionellen zwei Vätermonaten bleibt, muss das Elterngeld erweitert und reformiert werden. Eltern brauchen keine dirigistische Familienarbeitszeit à la SPD mit engen Stundenkorridoren, sondern mehr Zeit und Selbstbestimmung. Wir wollen Eltern mehr und länger Zeit geben: bis zu 24 Monate Elterngeld, statt nur 14. Und das soll möglich sein, bis die Kinder 14 Jahre alt sind. 

Mit unserer grünen Kinderzeit Plus wollen wir Partnerschaftlichkeit nicht über Stundenkorridore erreichen, sondern durch die Erhöhung der nichtübertragbaren Monate. Jedes Elternteil erhält also acht Monate, weitere acht Monate können sie frei untereinander aufteilen. Alleinerziehenden stehen die kompletten 24 Monate zur Verfügung.

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