Statement 29.06.2017

K. Schulz-Asche/F. Ostendorff zu Antibiotika/EU-Kommision

Zu den heute veröffentlichten Empfehlungen der EU-Kommission zum Einsatz von Antibiotika erklären Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Wir begrüßen den Vorstoß der EU- Kommission Antimikrobiellen-Resistenzen entgegenzuwirken. Gerade in Deutschland müssen Antibiotika viel zielgerichteter verschrieben werden. Dazu bedarf es aber mehr Aufklärung und Diagnostik. Die Zeiten in denen man mit Breitbandantibiotika wie mit Kanonen auf Spatzen schießt, sind vorbei. Die Gefahr der Resistenzbildung zu groß. Dringend notwendig ist daher auch eine Reduzierung der Antibiotikavergabe in der Massentierhaltung.“

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