Statement 14.06.2017

Katja Dörner zu Aufarbeitungskommission/sexueller Missbrauch

Zum Zwischenbericht der Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs erklärt Katja Dörner, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Der Zwischenbericht macht deutlich, dass es eine bessere finanzielle Ausstattung und auch bessere strukturelle Rahmenbedingungen für die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs geben muss. Alle Betroffenen haben das Recht, gehört zu werden. Die Mittel hierfür muss die Bundesregierung endlich ausreichend zur Verfügung stellen. Notwendig ist auch eine gesetzliche Grundlage, die es der Kommission ermöglicht, Vorladungen auszusprechen und Zugang zu Akten zu erhalten. Die Arbeit der Kommission muss schnellstmöglich über 2019 gesichert werden. Die große Anzahl an Anmeldungen für vertrauliche Hearings zeigt die Dimension sexuellen Missbrauchs in unseren Gesellschaft.“

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