Statement 01.06.2017

Katrin Göring-Eckardt zum G20 Aktionsplan gegen die Vermüllung der Weltmeere

Zum G20 Aktionsplan gegen die Vermüllung der Weltmeere erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

"Das Ausmaß an Plastikmüll in den Weltmeeren hat unfassbar zugenommen. Wenn Delfine, Seevögel und Schildkröten qualvoll verenden und das ökologische Gleichgewicht kippt, müssen wir handeln. Wir brauchen endlich ein globales Abkommen zum Plastik-Stopp, mit abschreckenden Strafen bei Verstößen durch Meeresanrainer und die Schifffahrt. Zudem brauchen wir ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika. Was in Europa bereits an Entsorgungs- und Recyclingsystemen funktioniert, sollte ein Angebot für Länder des globalen Südens werden. Die Meere sind eines der letzten Gebiete, in denen weitgehende Rechtsfreiheit herrscht. Zu ihrem Schutz brauchen wir dringend einen neuen Rechtsrahmen, über den die Vereinten Nationen wachen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den auf UN-Ebene angestoßenen Prozess endlich ambitioniert voranzutreiben."

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