Statement 21.06.2017

Uwe Kekeritz zu den Ergebnissen der Misereorstudie „Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte“

Zu den Ergebnissen der Misereorstudie „Globale Energiewirtschaft und Menschenrechte“ erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

"Deutsche Energiekonzerne müssen auch in Entwicklungsländern die Menschenrechte einhalten. Menschenrechte sind kein Wunschkonzert. Es kann nicht sein, dass die natürliche Lebensgrundlage der Menschen zerstört und fundamentale Rechte mit Füßen getreten werden. Die Studie offenbart jedoch auch das Versagen der Bundesregierung. Im Trauerspiel um den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte verpassten es Merkel und Co. menschenrechtliche Sorgfaltspflichten gesetzlich zu verankern. Wir haben mit dem Maßnahmenpaket „Zukunftsfähige Unternehmensverantwortung“ Vorschläge gemacht, wie durch mehr Transparenz, verbindliche Sorgfaltspflichten und wirksame Sanktionen bei Menschenrechtsverletzungen ein wirksamer Rechtsrahmen geschaffen werden kann."

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