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Statement 13.06.2017

Volker Beck zu zivilgesellschaftlichen Forderungen nach einem Antisemitismus-Beauftragten

Zu zivilgesellschaftlichen Forderungen nach einem Antisemitismus-Beauftragten erklärt Volker Beck, Sprecher für Religionspolitik:

"Die heute von sieben deutschen Nichtregierungsorganisationen erhobene Forderung nach einem Antisemitismus-Beauftragten ist vollumfänglich zu unterstützen. Schon der zweite Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestages hatte genau dies von der Bundesregierung gefordert. Passiert ist praktisch jedoch nichts. In der Bundesregierung fühlte sich niemand zuständig. Das darf sich nicht wiederholen. Den Antisemitismus bekämpft man nicht mit Sonntagsreden, sondern nur mit Handeln. Dafür braucht es einen Antisemitismusbeauftragten, wie ihn auch die EU hat und das Europäische Parlament von den Mitgliedsstaaten fordert."