Statement 19.05.2017

Franziska Brantner zu den Ergebnissen der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder

Zu den Ergebnissen der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder erklärt Franziska Brantner, Sprecherin für Familienpolitik:

"Vor langer Zeit versprochen, bis heute nicht eingelöst: Wo bleiben gesetzliche Regeln für Qualität in Kitas? ‎‎Ein Ansatz ist da, aber das Tempo stimmt nicht – Kinder können nicht länger warten. Erzieherinnen und Erzieher brauchen mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern. Der Personalschlüssel von 1:3 muss endlich gesetzlich verankert werden. Und das nicht erst nachdem er zweieinhalb Jahren ein Eckpunktepapier-Dasein gefristet hat. Darüber hinaus brauchen Familien das Recht auf eine Ganztagesbetreuung. All das gibt es nicht zum Nulltarif. Die Bundesregierung muss jährlich drei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Nur so kann es gleiche Bildungschancen für alle Kinder geben und Eltern können bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden."

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