Statement 18.05.2017

Friedrich Ostendorff zu Greenpeace-Studie/multiresistente Keime

Zur aktuellen Greenpeace-Studie über multiresistente Keimen in Schweinegülle erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

„Die neuen Ergebnisse zur Verbreitung multiresistenter Keime und Antibiotika zeigen: Die intensive Massentierhaltung muss endlich weg vom sprichwörtlichen Antibiotikatropf. Was wir brauchen ist eine echte Agrarwende mit artgerechter Tierhaltung. Dafür müssen sich nun auch endlich die Gesundheitsminister bei ihrem G20 Treffen einsetzen. Denn ein einfaches Weiter-So verschlechtert die Resistenzsituation dramatisch. In Mastställen wurden Erreger entdeckt, die sogar gegen Carbapeneme und Colisitin resistent sind. Der Preis, den Tiere und menschliche Gesundheit im Falle weiteren Nichtstun zahlen müssten, ist schlichtweg zu hoch“

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