Statement 03.05.2017

Katrin Göring-Eckardt zum heute zu Ende gehenden B20-Gipfel

Zum heute zu Ende gehenden B20-Gipfel erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Der B20-Gipfel muss ein geschlossenes Zeichen setzen gegen nationale Alleingänge und Protektionismus und für einen gerechten Welthandel. Um das zu erreichen, dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden: Statt intransparenter Handelsabkommen wie TTIP und CETA braucht es multilaterale Verhandlungen im Rahmen der WTO unter breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung. Zudem muss der Welthandel nach sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Kriterien ausgerichtet werden, um Krisen zu entschärfen, anstatt sie anzuheizen. Globalisierung gerechter gestalten heißt: Steuerflucht eindämmen, Arbeitsnormen, Verbraucher- und Datenschutz stärken und Klima- und Umweltschutz festschreiben - für den im Übrigen auch Unternehmen eine Verantwortung tragen. Das ist die Reformagenda, die Kanzlerin Merkel als Gastgeberin des G20 Gipfel vorantreiben muss und für die es endlich konkrete Fortschritte braucht.“

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