Statement 21.11.2017

Gerhard Schick zur Meldung, dass die Deutsche Bank weiter als systemrelevant gilt

Zur Meldung, dass der internationale Finanzstabilitätsrat die Deutsche Bank in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken einstuft, erklärt Gerhard Schick MdB:

„Noch immer ist die Deutsche Bank too-big-to-fail. Das heißt übersetzt nichts anderes, als dass die Steuerzahler in diesem Land teilweise die Risiken dieser Bank tragen, ohne dafür, wie die Aktionäre, auch wirklich an den Erträgen mitzuverdienen und Einfluss nehmen zu können. Hier zeigt sich ein großes Versäumnis der Finanzmarktpolitik der letzten Jahre: das Problem der zu großen Banken ist nach wie vor ungelöst. Nötig sind größere Eigenkapitalpflichten für Großbanken, ein effektives Trennbankengesetz und eine wirksame Bankenfusionskontrolle bis hin zur Entflechtungsmöglichkeit.“

 

 

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