Statement 12.10.2017

Uwe Kekeritz zum Welthungerindex

Zur Vorstellung des Welthungerindex (WHI) 2017 erklärt Uwe Kekeritz MdB:

"Der Welthungerindex zeigt: Ungleichheit schafft Hunger. Die betroffenen Menschen hungern nicht, weil wir zu wenig produzieren, sondern wegen Ungleichheiten und unfairen Machtverhältnissen. Die Diskriminierung von Frauen verschärft den Hunger ebenso wie die Benachteiligung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Unfaire Handelsabkommen, rücksichtslose Landdeals und die Marktmacht der Agrar- und Ernährungsindustrie verschlechtern die Lage weiter. Nur wenn der politische Wille vorhanden ist strukturelle Veränderungen vorzunehmen, können wir Hunger bekämpfen und das damit verbundene Leid lindern."

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