Statement 20.09.2017

Katharina Dröge zu Fusion Thyssen Krupp/Tata

Zur gemeinsamen Absichtserklärung von Thyssen Krupp und dem indischen Stahlproduzenten Tata ihre europäischen Stahlproduktion zusammen zu legen, erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik:

Die Fusion von Thyssen Krupp und Tata zeigt ein weltweites Problem auf. Erst kam es zu einer Fusionsspirale in der chinesischen Stahlbranche, jetzt zieht der europäische Markt nach. Das alles auf Kosten des Wettbewerbs und der Arbeitnehmer.

Wir brauchen eine internationale Antwort auf solche Fusionswellen, die immer mehr Konzerne schlucken und Arbeitsplätze gefährden. Ein Welt-Kartellamt könnte hierfür eine Lösung sein.

 

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