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Statement 25.04.2018

Anton Hofreiter und Kerstin Andreae zur Wachstumsprognose der Bundesregierung

Zur Wachstumsprognose der Bundesregierung erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender und Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik

Anton Hofreiter:
„Wenn die Bundesregierung die gute wirtschaftliche Situation auch für die Zukunft absichern möchte, muss sie einen Blick über den Tellerrand werfen. Deutschland profitiert, wie kaum ein anderes Land vom gemeinsamen europäischen Markt. Die Bundesregierung nimmt diese Vorteile aber einfach mit, ohne Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Europa krisenfester gemacht wird. Wenn es Deutschland auch in Zukunft gut gehen soll, darf die Bundesregierung bei den Europa-Reformvorschlägen von Macron nicht länger auf der Bremse stehen und muss jetzt Leitplanken setzen, um die deutsche Wirtschaft klimafreundlich und nachhaltig auszurichten.“

Kerstin Andreae:
„Auch dieser Aufschwung wird enden. Es ist höchste Zeit, dass Herr Altmaier den Schlagbaum-Fantasien eines Innenministers und der Ausgrenzung einzelner Glaubensgemeinschaften entgegentritt, damit der Standort Deutschland attraktiver für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern wird. Der Mangel an Fachkräften gefährdet die Wirtschaftskraft und auch die Erfüllung zentraler gesellschaftlicher Zukunftsaufgaben wie die Bekämpfung des Klimawandels. Schon heute fehlen zum Erreichen der langfristigen deutschen Klimaziele 100.000 Handwerker für die energetische Sanierung von Häusern. Eine kluge Einwanderungsstrategie, Offenheit und Toleranz sind nötiger denn je.“


Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher