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Statement 25.04.2018

Claudia Müller zum Appell des deutschen Mittelstandes an die Bundesregierung

Zum gemeinsamen Appell des deutschen Mittelstandes an die Bundesregierung erklärt Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte:

"Es ist seit langem bekannt, das die deutsche Wirtschaft und insbesondere die mittelständischen Unternehmen langfristig auf Einwanderung angewiesen sein werden, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Doch immer noch bleibt die Bundesregierung ein Einwanderungsgesetz schuldig, das praktikabel ist und Menschen jenseits des Asylsystems Beschäftigungsperspektiven in Deutschland bietet. Indem die Bundesregierung beim Einwanderungsgesetz und einer besseren Vereinbarkeit von Familien und Beruf auf der Bremse steht, blockiert sie wirtschaftliche Chancen für den deutschen Mittelstand.

Der Ausbau der Kinderbetreuung und das Recht auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter kommen viel zu langsam voran und besonders im Bereich Digitalisierung hat diese und die vorherigen schwarz-roten Bundesregierungen jahrelang geschlafen. Statt zu reden, muss die Regierung nun endlich liefern. Eine Beauftragte für Digitalisierung, die auch in komplizierten Abstimmungsprozessen verhaftet sein wird, reicht nicht aus. Im Bereich Bürokratieabbau muss die Bundesregierung endlich Umsetzungsvorschläge auf den Tisch legen, um den Mittelstand zu entlasten, um auch in Zukunft ein gesundes Wachstum, den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu sichern."