Statement 16.04.2018

Harald Ebner zu Glyphosat/Klöckner

Zu den aktuellen Glyphosat-Äußerungen von Julia Klöckner erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik:

„Jetzt lässt Julia Klöckner die Katze aus dem Sack. Im Koalitionsvertrag hat Schwarz-Rot eben noch den Glyphosat-Ausstieg versprochen, nun rudert Klöckner zurück. Das ist ein Affront gegen den Koalitionspartner SPD und gegen die Bürgerinnen und Bürger. Schuld soll die EU-Kommission sein, die ein nationales Glyphosat-Verbot nicht dulden würde. Dabei war es ausgerechnet Klöckners Vorgänger Schmidt, der eigenmächtig den EU-weiten Glyphosat-Ausstieg vereitelt hat. Schmidt tönte danach, er persönlich habe die Neuzulassung so gestaltet, dass dadurch nationale Beschränkungen möglich seien. Auch von der EU-Kommission hieß es mehrmals, wer wolle, solle Glyphosat doch national verbieten. Wer jetzt den Bürgerinnen und Bürgern eine lange Nase zeigt und verkündet, das gehe doch aber gar nicht, zerstört leichtsinnig weiteres Vertrauen in die Politik und schürt EU-Verdrossenheit.“

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