Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung und Optimierung unseres Web-Angebots. Nutzungsdaten dieser Webseite werden nur in anonymisierter Form gesammelt und gespeichert. Einzelheiten über die eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, die Nutzungsdatenanalyse zu unterbinden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Statement 26.04.2018

Katrin Göring-Eckardt und Konstantin von Notz zu Äußerungen Blume/Kreuz-Zwang in Bayern

Zu Äußerungen von CSU-Generalsekretär Markus Blume zum Kreuz-Zwang in Bayern erklären Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende, und Konstantin von Notz, Stellvertretender Faktionsvorsitzender:

"Jetzt ist die CSU von allen guten Geistern verlassen. Da wird der Kreuzzwang von Markus Söder von Kirchenleuten, von Christinnen und Christen, von Nicht- oder Andersgläubigen kritisiert und dem Generalsekretär fällt nichts anderes ein, als noch billigere Beschimpfung?

Die Vorwürfe sind geprägt von Intoleranz und Kulturchauvinismus. Es war die CSU, die das christliche Symbol Kreuz zum Gegenstand eines billigen Wahlkampfmanövers gemacht hat. Bei der Aussage Blumes handelt es sich um einen offenen Affront gegen Christinnen und Christen, die ihre religiösen Symbole nicht von einer politischen Partei missbraucht sehen wollen, aber es diskreditiert auch säkulare Kritiker, Journalistinnen und Verfassungsrechtler.

Seehofer und Söder lassen einen ernsthaft daran zweifeln, dass unsere Verfassung bei der CSU in guten Händen ist."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher