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Statement 10.04.2018

Ottmar von Holtz zur Erforschung von Tropenkrankheiten

 Zur Vorstellung einer Studie des Bernhard-Nocht-Institutes über das Engagement deutscher Institutionen bei der Erforschung von Tropenkrankheiten erklärt Ottmar von Holtz, Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

"Mehr als eine Milliarde Menschen leiden unter Tropenkrankheiten wie Lepra, Dengue-Fieber oder Tollwut. Diese Seuchen gehören zu den so genannten vernachlässigten Krankheiten, für deren Bekämpfung noch zu wenig getan wird. Doch eigentlich sind nicht die Krankheiten vernachlässigt, sondern die Menschen, die an ihnen leiden. Denn sie leben überwiegend in extremer Armut und in Regionen mit schwacher Gesundheitsinfrastruktur. Besonders oft sind Kinder und Frauen betroffen. Im Koalitionsvertrag kündigt die Bundesregierung an, in die öffentliche Forschung zu investieren, um vernachlässigte und armutsbedingte Krankheiten zu bekämpfen. Wir werden Union und SPD bei den Haushaltsverhandlungen an ihren eigenen Aussagen messen. Der Kampf für globale Gesundheit darf sich nicht nur auf akute Epidemien beschränken."