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Statement 04.04.2018

Stefan Gelbhaar zu den gestiegenen Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr

Zu den gestiegenen Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr erklärt Stefan Gelbhaar, Sprecher für städtische Mobilität und Radverkehr:

"Immer mehr Menschen nutzen Bus und Bahn - allerdings nicht wegen der Politik der Bundesregierung, sondern trotz dieser. Der Finanzierungsstau ist unerträglich, die Kommunen warten teilweise Jahrzehnte darauf, dass Planungen etwa für neue S-Bahn-Trassen vorankommen. Doch wegen personeller Unterbesetzung insbesondere bei der Bahn und beim Eisenbahnbundesamt hakt es gewaltig. Der Anstieg der Fahrgäste im Öffentlichen Nahverkehr ist hauptsächlich auf die gestiegene Anzahl der Erwerbstätigen zurückzuführen. Auch dank des kommunalen Engagements in Sachen Fahrpreise für Schüler und Studierende wie etwa in Hessen oder Berlin sind Zuwächse zu verzeichnen. Das belegt auch: günstigere Preise schaffen die Voraussetzungen für die Nutzung von Bus und Bahn. Die Bundesregierung jedoch steht abseits und baut intensiv nur an Angeboten für den PKW-Verkehr. Gerade im ländlichen Raum muss das Angebot von Bus und Bahn deutlich ausgebaut werden. Für die vielen Menschen, die in den Städten zur Arbeit pendeln, braucht es gute und dicht getaktete Verbindungen. Der Bundesverkehrsminister ist dazu bislang mit keinen Ideen oder Äußerungen aufgefallen, die Idee des kostenlosen Nahverkehrs hat die Bundesregierung gleich wieder abgeräumt."