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Statement 13.02.2018

Katrin Göring-Eckardt zur steigenden Armut bei Alleinstehenden

Zur steigenden Armut bei Alleinstehenden erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Die Zahlen sind alarmierend. Die Bundesregierung hat viel zu lange tatenlos zugesehen, wie Armut sich weiter ausbreitet. An der Armutsbekämpfung muss sich die Sozialpolitik der nächsten Regierung messen lassen. Was Union und SPD hier im Koalitionsvertrag festgelegt haben, sind nur kleine Schritte, zum Beispiel bei der Ganztagsbetreuung und den Bildungsinvestitionen. Es ist aber dringend an der Zeit für große, mutige Sprünge, um die soziale Spaltung zu überwinden: bei der Bekämpfung der Kinderarmut, bei der Eindämmung des Niedriglohnsektors und der immer noch eklatant niedrigeren Bezahlung von Frauen, bei der Entschärfung der Lage auf dem Wohnungsmarkt, bei einem echten Schutz vor Armut im Alter. Die nächste Regierung muss diese Themen anpacken und die Armut in unserem Land entschieden und konsequent bekämpfen.“