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Statement 01.02.2018

Uwe Kekeritz zur forensischen Computersimulation/ Brand in KiK-Produktionsstätte

Zur forensischen Computersimulation im Prozess über den Brand in einer KiK-Produktionsstätte in Pakistan erklärt Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik:

„Die Erkenntnisse der Experten zeigen, dass der Brand und somit der Tod von 260 Menschen hätte einfach verhindert werden können. KiK schert sich nicht um Missstände in den eigenen Lieferketten. Das Unternehmen stellt Profitinteressen über den Schutz von Menschenleben. Die Folgen sind verheerend. KiK war in den vergangenen Jahren an allen großen Unglücken im asiatischen Textilsektor beteiligt. Die Opfer der Katastrophen haben bis heute keine Gerechtigkeit erfahren. Der Fall zeigt auch, dass Unternehmen freiwillig nichts gegen  Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und Ausbeutung in den Lieferketten tun. Es braucht deshalb endlich gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, wirksame Sanktionen für das Fehlverhalten von Konzernen und mehr Transparenz entlang der Lieferkette.“