Statement 11.01.2018

Anton Hofreiter zur aktuellen Studie des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)

Zur aktuellen Studie des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

"Die PIK-Studie verdeutlicht: die Klimakrise ist real. Nicht nur auf Inseln im Pazifik, sondern auch in Mitteleuropa. Obwohl auch für Deutschland ein Anstieg von Naturkatastrophen prognostiziert wird, schauen Union und SPD nur tatenlos zu. Hohe Investitionen in den Hochwasserschutz sind unausweichlich, genauso wie ein engagierter Klimaschutz.

Doch anstatt endlich nationale wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise vorzulegen, verabschieden sich Union und SPD von den Klimaschutzzielen 2020. Das ist unverantwortlich gegenüber dem Klima aber auch gegenüber den Menschen, die von anstehenden Naturkatastrophen betroffen sind. Die Bekämpfung der Klimakrise duldet keinen Aufschub, das müssen auch Union und SPD endlich erkennen. Denn nachträgliche Schutzmaßnahmen kommen die öffentliche Hand um ein Vielfaches teurer zu stehen als vorsorgender Klimaschutz."