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Statement 25.01.2018

Katja Dörner zum Gutachten Deutsches Kinderhilfswerks/Aufnahme Kinderrechte ins GG

Zum Gutachten des Deutschen Kinderhilfswerks zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz erklärt Katja Dörner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Furchtbare Ereignisse, wie unlängst der Missbrauch eines Jungen in der Nähe von Freiburg, belegen immer wieder, dass der Schutz von Kindern in Deutschland weiterhin unzureichend ist. Dies hängt auch mit der fehlenden Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz zusammen. Die Rechte der Kinder sollten endlich explizit benannt und gestärkt werden, wie es auch die UN-Kinderrechtskonvention vorsieht. Nur so ist sichergestellt, dass die Beteiligung von Kindern in den sie betreffenden Angelegenheiten gesichert und ihre Bedürfnisse in Konfliktfällen im Vordergrund stehen. Es ist sehr gut, dass Union und SPD laut ihrem Sondierungspapier die Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen wollen. Notwendig ist aber eine klare Formulierung im Grundgesetz, die - wie im Gutachten des Deutschen Kinderhilfswerks dargelegt - zu einer echten Stärkung von Kindern in allen Rechtsgebieten führt.“