Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung und Optimierung unseres Web-Angebots. Nutzungsdaten dieser Webseite werden nur in anonymisierter Form gesammelt und gespeichert. Einzelheiten über die eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, die Nutzungsdatenanalyse zu unterbinden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Statement 29.01.2018

Oliver Krischer und Kai Gehring zur aktuellen Debatte über Abgasversuche an Menschen und Affen

Zur aktuellen Debatte über Abgasversuche an Menschen und Affen finden Sie anbei ein Statement von Oliver Krischer, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Kai Gehring MdB:

Oliver Krischer, Stellv. Fraktionsvorsitzender:

„Wenn eine Lobbyorganisation der Autoindustrie Menschen einem giftigen Gas aussetzt, um so seine angebliche Ungefährlichkeit zu beweisen, dann macht das fassungslos. Statt Autos sauber herzustellen, hat die Autoindustrie mit pseudo-wissenschaftlichen Tier- und Menschenexperimenten versucht, die Gefahr von Stickoxiden zu verharmlosen. Dass der Beirats-Vorsitzende des Lobbyvereins, Prof. Greim, der die Tier- und Menschenversuche verantwortet, der Sachverständige der Großen Koalition im Abgasuntersuchungsausschuss war und auch dort die Gefahr von Stickoxiden kleinredete, spricht für sich. Die Verharmlosung von Stickoxiden durch Herrn Greim war erfolgreich, denn sie hat am Ende sogar Eingang in den Abschlussbericht der Großen Koalition gefunden. Damit wird dieser Skandal auch zum Thema für die Bundesregierung. Die Bundesregierung muss jetzt schnell für Aufklärung sorgen.“

Kai Gehring MdB:                      

„Menschen und Tiere derart zu missbrauchen, ist völlig inakzeptabel und darf sich nicht wiederholen. Die Versuche sind menschenverachtend und erzeugen unnötiges Tierleid. Derartige ethikfreie Forschung von Weltkonzernen ist hochproblematisch. Generell muss die Anzahl der Tierversuche auf ein absolutes Minimum reduziert und Tierleid maximal verringert werden. Kontrollmechanismen gehören verbessert und technische Ersatzmethoden verstärkt genutzt.“