Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung und Optimierung unseres Web-Angebots. Nutzungsdaten dieser Webseite werden nur in anonymisierter Form gesammelt und gespeichert. Einzelheiten über die eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, die Nutzungsdatenanalyse zu unterbinden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Statement 26.03.2018

Anton Hofreiter zur Rodung von Regenwald in Südamerika für deutsche Fleischproduktion

Zu aktuellen Medienberichten, demnach für deutsche Fleischproduzenten tausende Hektar Urwald in Südamerika gerodet wird, erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

„Die mächtigen Agrarkonzerne müssen zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie an solchen Umweltverbrechen beteiligt sind. Discounter, die Massentierhaltungsfleisch anbieten, tragen entscheidende Mitverantwortung. Wenn Selbstverpflichtungen nicht reichen, muss der Gesetzgeber einschreiten. Wir fordern ein Verbot von Import-Soja, für das Regenwald gerodet wurde und Menschen von ihrem Land vertrieben wurden. Die industrielle Massentierhaltung, die am Tropf der Soja-Importe hängt, muss abgeschafft werden. Statt Billigfleisch auf Kosten der Umwelt brauchen wir eine nachhaltige Landwirtschaft.“