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Statement 19.03.2018

Gerhard Schick zur Insolvenz des Finanzdienstleisters P&R

Anlässlich der Insolvenz des Finanzdienstleisters P&R kommentiert Gerhard Schick MdB:

"P&R droht zum größten deutschen Anlageskandal der jüngeren Vergangenheit zu werden und zeigt, dass die derzeitige Gesetzeslage Anleger in Deutschland weiterhin nur ungenügend vor nicht tragfähigen Geschäftsmodellen schützt.

Nur aufgrund hoher Provisionen für die Vermittler wurden im Fall P&R massenhaft schlechte Produkte vertrieben, auf denen nun die Anleger sitzen bleiben. Selbst die eigentlich konservativen Sparkassen und Volksbanken haben dabei mitverdient.

Weil im Grauen Kapitalmarkt trotz milliardenschwerer Anlagesummen kein Tragfähigkeitsgutachten eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers erforderlich war, konnte sich die Aufsicht nur auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Widerspruchsfreiheit des Prospekts konzentrieren. Diese eklatante Lücke muss die GroKo schließen."