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Statement 16.03.2018

Katrin Göring-Eckardt zu den Aussagen von Horst Seehofer bezüglich des Islam

Zu den Aussagen von Bundesinnenminister Horst Seehofer bezüglich des Islam erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

"Das ist ein schlechter Start für den neuen Innenminister und für die Regierung. Es ist entlarvend, wenn der selbsternannte Heimatminister als erstes sagt, wer nicht dazu gehört. Mit seiner ersten Aussage als Minister macht Horst Seehofer deutlich: ihm sind die Anliegen von AfD wichtiger als die Anliegen der deutschen Muslime.

Seehofer ist auch Verfassungsminister und nach dem Grundgesetz sind alle Religionen im Land gleich gestellt. Eine Gesellschaft, die von Oben in Gruppen unterteilt wird, schafft Desintegration. Wer nicht dazugehören darf, wird auch keine Verantwortung übernehmen. Da erweist der Heimatminister Seehofer dem für Sicherheit zuständigen Innenminister Seehofer einen Bärendienst. Außerdem muss Horst Seehofer jetzt die Frage beantworten, ob für ihn die weitere Aussage des damaligen Bundespräsidenten Wulff ebenfalls nicht gilt, dass nämlich das Christentum auch zur Türkei gehört."