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Statement 28.03.2018

Konstantin von Notz zur aktuellen Debatte über religiöse Diskriminierung an Schulen

Zur aktuellen Debatte über religiöse Diskriminierung an Schulen erklärt Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Beauftragter für Religion und Weltanschauungen:

„Religiöser Diskriminierung und Gewalt muss entschieden begegnet werden, egal wo. Religiöse Intoleranz auf Schulhöfen ist unerträglich und darf nicht toleriert werden. Die Toleranz gegenüber Anders- oder Nichtgläubigen gehört zu den unverrückbaren Grundwerten des Zusammenlebens in unserer pluralen Gesellschaft. Das muss in jeder Schule gelehrt, gelebt und geübt werden. Wir brauchen insgesamt sehr viel mehr Angebote, die präventiv gegen religiöses Mobbing jedweder Art wirken. Gerade der Antisemitismus ist und bleibt ein gesamtgesellschaftliches Problem, dem wir mit aller Entschlossenheit gesamtgesellschaftlich begegnen müssen. Hierzu gehört auch, die pädagogische Auseinandersetzung in Bildungseinrichtungen auszubauen - gerade auch in Schulen. Darüber hinaus muss die Schulsozialarbeit weiter gestärkt werden, die Rassismus und Mobbing an Schulen auffangen kann. Grundsätzlich gilt: Je mehr Kenntnis man von einander hat, je mehr persönlichen Kontakt und Bezüge es gibt, desto weniger Platz haben Vorurteile und Hass. Das friedliche Zusammenleben in religiöser Pluralität ist eine große Stärke unseres Landes. Diesen Wert schon von klein auf zu vermitteln und zu fördern, ist auch maßgebliche Aufgabe des Staates. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung nun zügig die Forderungen des interfraktionellen Antrags zur Bekämpfung des Antisemitismus umsetzt.“