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Statement 31.03.2018

Oliver Krischer zu den Standorten von Messstationen/Stickoxide

Zur Ankündigung des Verkehrsministeriums, die Standorte der Stickoxid-Messstationen überprüfen lassen zu wollen, erklärt Oliver Krischer, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Das Agieren des Verkehrsministeriums in Sachen Stickoxide und Abgasskandal ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Andreas Scheuer macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt – und wenn die Stickoxidwerte nicht passen, werden sie einfach nachgebessert. Der Verkehrsminister sollte sich diese unverantwortliche Pipi-Langstrumpf-Idee gleich wieder aus dem Kopf schlagen. Das ist einfach nur zynisch gegenüber all denjenigen, die unter schlechter Luft in Innenstädten leiden. Damit will Scheuer den gleichen Fehler begehen, den schon die Autoindustrie gemacht hat und der sie in den Abgasskandal getrieben hat. Man kann das Problem der Stickoxidbelastung in unseren Städten nicht dadurch wegdefinieren, dass man anders misst. Es geht hier um die Gesundheit von Menschen. Ändert dann die Bundesregierung als nächstes die Diagnosewerte, damit die Zahl der Kranken sinkt? Statt das Problem weiter auszusitzen, sollte die Bundesregierung endlich handeln. Und das heißt: Technische Nachrüstung der Millionen Dieselfahrzeuge auf Kosten der Hersteller, die wegen des Tricksens und Betrügens der Industrie die Grenzwerte um ein Vielfaches überschreiten und die Einführung einer Blauen Plakette zur Vermeidung von allgemein Fahrverboten.“