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Statement 03.05.2018

Katrin Göring-Eckardt zu Hebammen

Zu heutigen Forderung des Hebammenverbandes nach mehr Unterstützung für Hebammen erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Hebammen sind für eine gute Geburt unverzichtbar. Deswegen brauchen sie eine angemessene Bezahlung und vor allem gute Arbeitsbedingungen im Kreißsaal, damit sich wieder mehr Hebammen für eine Tätigkeit in der Klinik entscheiden. Wenn Hebammen bei der Geburt zwischen drei oder mehr werdenden Müttern hin und her hetzen müssen, ist das weder für die Frauen, noch für die Hebammen eine akzeptable Situation. Darum fordern wir eine 1:1-Betreuung in wesentlichen Phasen der Geburt, davon sind wir in Deutschland aber weit entfernt. Die Bundesregierung lässt die Hebammen und die Schwangeren im Stich. Die Forderung im Koalitionsvertrag nach einer „wohnortnahen Geburtshilfe“ war eine Luftnummer, wie gerade erst die Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage gezeigt hat. Auch hat die Große Koalition zugeben müssen, dass sie keinerlei Verbesserungen in der Geburtshilfe plant.  Das ist unverantwortlich. Wir fordern Gesundheitsminister Spahn auf, endlich mehr für die Situation der Hebammen zu tun.“