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Statement 09.02.2019

Kai Gehring zu den Äußerungen von Bildungsministerin Karliczek zum BAföG

„Dreizehn Jahre CDU-Bildungsministerinnen haben das BAföG schwer ramponiert. Karliczek mangelt es an Empathie für Chancengerechtigkeit: Ihre kruden Äußerungen zeugen von Realitätsferne zu heutigen Lebenslagen Studierender und Ahnungslosigkeit über studentische Wohnungsnot an den Hochschulstandorten. Die halbgare Karliczek-Novelle verfehlt sämtliche selbsterklärte Ziele, weil die geplanten Aufwüchse weit hinter den Einbußen vergangener Jahre zurückbleiben. Fördersätze, Freibeträge und Mietpauschale  sind meilenweit davon entfernt, mit gestiegenen Lebenshaltungskosten und Mietpreis-Explosionen Schritt zu halten. Daher geht Karliczeks Novelle an Studierenden aus Familien mit kleinen und mittleren Einkommen vorbei. Nur noch magere 17 Prozent der Studierenden profitieren vom BAföG-Rechtsanspruch, das Mittelschichtsloch klafft immer weiter auf, Wohnen in Uni-Städten können sich nur noch Studierende reicher Eltern erlauben.“


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