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Statement 10.01.2019

Kordula Schulz-Asche zu Bundespflegekammer

Zum Vorstoß von Gesundheitsminister Spahn, eine Bundespflegekammer einzurichten, erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik:

"Die Pflegekräfte in NRW haben - wie bereits zuvor in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg - mit einer überwältigenden Mehrheit für die Errichtung einer Landespflegekammer gestimmt. In Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind Pflegekammern bereits als pflegerische Interessenvertretung aktiv. Nun ist die Zeit reif für eine Bundespflegekammer.

Angesichts der Alterung unserer Gesellschaft müssen wir neue, flexiblere und effizientere Versorgungstrukturen in Stadt und Land schaffen. Dafür entwickelt eine Pflegekammer das pflegerische Berufsbild weiter und schafft so neue, eigenverantwortliche Handlungsfelder für Pflegekräfte. Neue Handlungsfelder wie ein Case Management, eine Gemeindepflege oder eine Gesundheitsförderung an Schulen bieten attraktive Perspektiven und halten Pflegekräfte im Beruf. Pflegekräfte gewinnen mit einer Pflegekammer unmittelbaren Zugang zu politischen Prozessen, die Politik kompetente Ansprechpartner zu pflegepolitischen Fragen."