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Statement 14.05.2019

Harald Ebner zum neuesten Monsanto-Urteil

Zum neuesten Monsanto-Urteil erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik:

„Zwei Milliarden Dollar sind eine neue Dimension. Es darf angezweifelt werden, ob Bayer derartige Summen wirklich ins Monsanto-Übernahme-Risiko eingepreist hat. Denn das ist ja nur ein weiterer Fall von weit über zehntausend, die noch anstehen. Bayer kommt nicht raus aus dem Glyphosat-Desaster. Im Gegenteil: der Konzern versinkt immer tiefer in den moralischen und finanziellen Belastungen durch die Monsanto-Übernahme. Statt weiter Milliarden im aussichtslosen Kampf für Glyphosat zu verbrennen, muss Bayer jetzt endlich Licht in die dubiosen Praktiken bringen, die zur EU-Neuzulassung des Pflanzenvernichters 2017 mit maßgeblicher Beteiligung der Bundesregierung geführt haben. Dazu gehören auch die unsauberen PR-Methoden, die jetzt publik geworden sind. Bayer muss schleunigst europaweit die Listen herausrücken, die Monsanto über seine Kritiker führen ließ. Das dritte Krebs-Urteil und der neue Artenschutz-Report machen eindringlich klar: der Total-Pflanzenkiller Glyphosat ist am Ende.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher