Statement vom 19.04.2020

Agnieszka Brugger zur finanziellen Unterstützung ärmerer Länder in der Coronakrise

Zur Forderung des Entwicklungsministers, dass die EU Länder in Afrika und im Nahen Osten mit einem Hilfsprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro unterstützt, erklärt Agnieszka Brugger, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Gerd Müller scheint bisher der einzige Minister zu sein, der die internationale Dimension der Coronakrise erkannt hat. Umso wichtiger ist es, dass er nun auch die anderen Mitglieder im Kabinett endlich davon überzeugt und die dringend notwendige Hilfe für die Schwächsten auf der Welt auch mit frischem Geld finanziell unterlegt wird. Mit großen Appellen und Gastbeiträgen allein kann man die Coronakrise nicht wirksam bekämpfen und keine Menschenleben retten. Das Coronavirus kennt keine nationalen Grenzen, deshalb muss die Antwort darauf global und solidarisch sein. Es ist nicht nur herzlos, sondern auch zutiefst unvernünftig, die schwächeren Staaten mit diesem Megaproblem allein zu lassen.“

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher